Erfolg bei Frauen – Teil 1

Gut, also ich weiß sehr wohl, dass es unzählige Beiträge und Artikel zu dem Thema, wie man Frauen auf sich aufmerksam macht und sie ins Bett bekommt, gibt und ich mach es jetzt kurz und schmerzlos – mindestens 90% sind Müll, insbesondere jene die von Frauen geschrieben wurden. Da müssen nicht mal die Intentionen schlecht sein, meist wissen nur Frauen gar nicht, wieso sie einen Mann attraktiv finden, oder wieso sie mit ihm Sex haben wollen. Frauen können die zugrunde liegenden Mechanismen nicht erklären, sie fühlen einfach (Frauen sind emotionale Wesen).

Viele Webseiten und selbsternannte Gurus verlangen Unmengen an Geld für Guides, die Männer zeigen sollen, wie sie Frauen „manipulieren“, oder „überzeugen“ können mit ihnen zu schlafen. Allein schon der Grundgedanke ist hier komplett falsch und darum zeige ich dir in diesem Post worauf es wirklich ankommt.

Hintergrund

Zu aller erst – Frauen finden andere Sachen attraktiv als Männer. Schon allein aus biologischen und evolutionären Gründen, halten Frauen Ausschau nach Qualitäten, die teils diametral unterschiedlich sind, zu den Dingen, die ein Mann an einer Frau attraktiv findet.

Frauen definieren einen Mann vordergründig über seinen Status und seine Eigenschaften, Männer definieren Frauen vordergründig über ihr Aussehen.

Und das macht auch Sinn – denn genau wie Männer einen gewissen Typ Frau bevorzugen und immer bevorzugen werden (visuelle Komponenten, die auf Fruchtbarkeit schließen lassen: Jugend, 90-60-90, schlank und somit „gesund“), bevorzugen Frauen schon immer Männer mit Führungsqualitäten, Durchsetzungsvermögen und einem gewissen Risikowillen (Frauen sind weniger visuell – im Mittelpunkt stehen Qualitäten, die helfen sie und ihren Nachwuchs zu beschützen, beziehungsweise gute Gene signalisieren).

Einer der wichtigsten Grundsätze hierbei ist – der Mann muss führen. Immer und ausschließlich, halte dir das vor Augen und trau dich Entscheidungen zu treffen und behalte immer deine Ruhe (auch Frame). Denn Polarität erzeugt Leidenschaft, Feuer und Anziehung.

Bevor ich mit dem eigentlichen Beitrag beginne, ist es mir noch wichtig eine Definition vorzunehmen. Die Anziehung einer Frau lebt von deinem Frame (ich verwende hier einfachheitshalber das englische Wort). Das bedeutet kurz gesagt, dass du immer ein bisschen cooler bist als die Frau. Du hast den Überblick, du hast die Kontrolle, du triffst Entscheidungen. Dadurch nimmst du den Stress von ihr und zeigst ihr gleichzeitig deinen hohen, oder besser gesagt höheren Status (remember: Hypergamie). Der Rest, und es ist nun mal so, dass Männer dazu tendieren den ganzen Anziehungs-Prozess aufgrund ihrer rationalen Natur zu verkomplizieren und zu überanalysieren, ergibt sich von alleine.

Keep it Basic: du bist ein Mann, sie eine Frau. Verhältst du dich jetzt noch wie ein Mann, ist Anziehung zwischen euch nur natürlich.

Anziehung

Frauen fühlen sich zu dir hingezogen, weil du einen stärkeren Frame als sie besitzt. Dein Frame ist quasi deine Realität in der du dich befindest. Ein starker Frame, bedeutet nichts anderes, als dass du ihr Fels in der Brandung bist, dir deiner Stärken bewusst bist und du die Kontrolle über deine Realität besitzt. Das wiederum, manifestiert sich in einem gesunden Selbstbewusstsein – die Grundlage aller anderen attraktiven Qualitäten.

Kurz gesagt – Anziehung ist eine Konsequenz eines starken Frames. Du bist ein Mann und als Mann, hast du einen starken natürlichen Frame, den Frauen nicht haben. Frauen schätzen das.

Frauen vögeln eher einen hässlichen Mann mit stark ausgeprägtem Frame, als einen gutaussehenden Mann mit schwachem Frame.

Aus evolutionären Gründen (In längst vergangenen Zeiten, bestand das Leben eines Mannes oft aus Jagd und kriegerischen Auseinandersetzungen – ein sehr gefährliches Umfeld, nicht nur für den Mann. Eine Frau, konnte damals ohne Mann nicht überleben. Starb nun ihr Beschützer, mussten Frauen anpassungsfähig sein, um das eigene Überleben und das ihrer Nachkommen zu sichern.) sind Frauen sehr flexibel, ihre Empfindungen betreffend.

Nun ist es so, dass ein hässlicher Mann, der aber ein maskulines Verhalten an den Tag legt, viel eher als natürlicher Anführer identifiziert wird, als ein unsicherer, aber gutaussehender Mann.

Um nochmal einen evolutionären Exkurs einzulegen – Frauen, die sich für einen Mann des zweiten Typs als Sexualpartner entschieden, hatten nahezu keine Chance ihre Gene erfolgreich weiter zu geben.

Die Konsequenz ist für uns Männer eine Gute – Frauen sind, wie gesagt, dadurch sehr anpassungsfähig. Sie haben die Eigenschaft, sich zu so gut wie jedem Mann hingezogen fühlen zu können, so lange er einen stärkeren Frame als sie besitzt.

Und die logische Konsequenz daraus – Frauen können nur richtig geil auf dich werden, wenn sie sich sicher sein können, dass du als Mann „würdig“ bist. Soll heißen – du besitzt einen unerschütterlichen Frame, der ihr erlaubt eine natürliche, devote Position einzunehmen.

Stell dir das Ganze vor wie eine mathematische Gleichung, ein Naturgesetz. Es gibt keine Abkürzungen, kein Umgehen, kein Schummeln.

Frauen wollen sich dir hingeben können. Sie wollen sich einem starken Mann unterwerfen (Auch sogenannte „starke“ oder „unabhängige“ Frauen wollen das und um das zu erreichen, muss der Mann, der sich mit einer sehr maskulinen Frau einlässt, umso männlicher sein.). Bist du also zu schwach und nicht männlich genug, beraubst du deine Frau um ein Erlebnis, nach dem sie begehrt.

Ganz einfach – Frauen können für einen Mann, der schwächer ist als sie selbst, nicht feucht werden. Es ist buchstäblich unmöglich, die feminine Natur verbietet es.

Gehen wir noch genauer darauf ein, was starker Frame eigentlich ist.

Be a man. Act like you have answers. – Bill Burr

Fundamental gesehen, ist ein starker Frame, die tiefgehende Gewissheit in Alles was man tut. Diese Gewissheit und das Vertrauen in dich selbst, führen zu einer intrinsischen Ruhe, die es dir ermöglicht alle Aufgaben des Lebens souverän zu meistern.

Umgemünzt auf die Phase des Kennenlernens, ist es anziehend für Frauen, wenn du eine tiefgreifende Ruhe ausstrahlst. Du bist gelassener als sie, bewahrst kühlen Kopf und dadurch wird sie dir verfallen.

Alleine die Tatsache, dass du eine Frau ansprichst, hebt dich schon von der großen Masse der Männer ab und demonstriert dem Ziel deiner Begierde eine große Menge an Selbstvertrauen. Wenn du erst mal die Hürde des ersten Schritts überwunden hast, kontrollierst du bereits das weitere Geschehen. Sie wird sich unweigerlich zu dir hingezogen fühlen, da du ein Mann bist und dein Frame stärker ist, als ihrer.

Du musst auch alles andere als perfekt sein, das ist unrealistisch, denn jeder macht „Fehler“. Frauen erwarten das nicht, aber sie erwarten, dass du ein Mann bist und zwar ein richtiger Mann. Es ist auch keine Frage des Aussehens, oder deiner physischen Fitness. Zu oft erlebe ich es, dass ganz normale Männer keine Frauen ansprechen, weil sie denken, dass sie aus irgendwelchen Gründen nicht gut aussehend genug seien, überhaupt mit der Frau ihrer Träume zu sprechen. Schlag dir diesen Gedanken aus dem Kopf. Nochmal – Frauen suchen nicht nach Perfektion, sie suchen nach Männlichkeit.

Glücklicherweise hast du als Mann alle Tools in die Wiege gelegt bekommen, die du benötigst. Besinne dich deiner Männlichkeit, entdecke sie wieder, sollte das nötig sein. Dein Frame ist von Natur aus stark und stärker als der einer Frau (Denk daran, wie viele Frauen reagieren, wenn sie eine Spinne oder eine Maus sehen. Wie sie zu kreischen beginnen, oder anfangen wild herumzuspringen, während ein Mann in einer solchen Situation für gewöhnlich ruhig bleibt. Ich bin mir sicher auch, du musstest schon mal „starker“ Mann spielen. Projeziere diese Verhalten auf dein gesamtes Auftreten Frauen gegenüber.).

Wie gesagt, erregt Frauen Maskulinität an sich. Aber was bedeutet Maskulinität eigentlich? Führungsqualität, emotionale Stabilität, Unabhängigkeit, Selbstbewusstsein, und vieles mehr, sind maskuline Qualitäten, die für Frauen sehr attraktiv sind. Mir gefällt allerdings, um die Dinge einfach zu halten, noch eine zweite Definition sehr gut – Maskulinität ist ein Maß dafür, wie viel Druck ein Mann aushält, ohne daran zu zerbrechen.

Wenn du eine gutaussehende Frau ansprichst, wird sie unmittelbar versuchen deinen Frame zu brechen. Sie wird dich testen, oder genauer gesagt deine Stärke, deine Männlichkeit.

Erweist du dich in ihren Augen als „unwürdig“, sprich zeigst du nicht genug Stärke, wird sie dich nicht als Mann sehen – Männer sind stärker als Frauen (nicht besser, aber stärker) und jede Frau, auch wenn sie noch so erfolgreich und „unabhängig“ ist, sucht, ja begehrt einen Mann, dem sie sich emotional hingeben kann.

Ich sag das jetzt ganz plakativ – du wirst dieser Mann sein und wenn du dieser Mann bist und einer Frau vermittelst, dass sie in dir einen Mann gefunden hat, der ihr Sicherheit geben kann in ihrem emotionalen Chaos und der sie führen kann – wirst du sie feucht machen.

Um sicher zu gehen, dass ein Mann auch der Mann ist der er  vorgibt zu sein, bzw. um überhaupt herauszufinden, ob ein Mann das Zeug dazu hat, testen Frauen Männer. Frauen können dabei brutal sein und zu dir Dinge sagen, die dir eventuell nahe gehen. (Versager, zu klein, zu hässlich, …)

Es kann auch sein, dass die Frau, die du ansprichst dich komisch ansieht, oder dich die ersten 10, 20 Sekunden ignoriert. Das trifft dich nicht und verursacht erst recht keine emotionale Reaktion in dir. Du machst einfach weiter, als wäre sie nett und empfänglich.

“Listen, smile, nod, agree — then do what the fuck you were gonna do anyway.” – Robert Downey Jr.

Frauen schätzen diese Mentalität der Persistenz. Aus meiner eigenen Erfahrung – und glaub mir, früher hätte ich das ebenfalls nicht geglaubt – kann ich sagen, dass dieses Muster – Abweisung, Empfänglichkeit, Lächeln, Flirten, Sex – öfter auftritt als nicht. Der Frame einer Frau wird sich, solange dein eigener Frame unerschütterlich ist, IMMER deinem fügen.

Viele Männer schaffen es nicht attraktive Frauen anzusprechen, oder in ihrer Gegenwart ruhig zu bleiben. Sollte es auch dir so gehen, ist es ok, mit Frauen zu beginnen, die nicht ganz in die Kategorie Traumfrauen fallen. Viele dieser Frauen sind tolle Menschen und gut im Bett und sobald du deine Erfahrungen sammelst, wirst du auf natürliche Art und Weise die „Attraktivitäts-Leiter“ nach oben klettern.

Lass dich von deiner sozialen Konditionierung nicht verunsichern, das Streben nach einer attraktiven Partnerin (sprich jung, gesund und als Folge fruchtbar) ist ein Instinkt und damit nur natürlich. Es ist ok, Frauen aufgrund ihres Aussehens gut zu finden und attraktive Frauen wollen deine Auferksamkeit (sonst würden sie nicht so viel Energie an ihr Äußeres verschwenden).

Ein Teil des Mannseins ist es, die weibliche Schönheit und die feminine Natur zu schätzen und anzuerkennen. Sind wir uns ehrlich – Männer brauchen die Eroberung – es gibt uns positive Energie Frauen zu verführen, vor allem jene, die „außerhalb unserer Liga spielen“ (laut der falschen gesellschaftlichen Standards).

Schlussendlich, funktionieren das Verführen einer Durchschnittsfrau und deiner Traumfrau genau gleich. Der einzige Unterschied besteht darin, dass eine attraktive Frau in ihrem Leben so viel externe Bestätigung bekommt, dass ihr Frame stärker ist, als der einer normalen Frau. Dieser Umstand hat dich aber nicht weiter zu interessieren, denn dein Frame ist stärker – du bist ein Mann.

Eine Frau will grundsätzlich mit dir schlafen, sie will, dass du erfolgreich bist. Gleichzeitig missachten Frauen schwache Männer. Im Gegensatz zu Äußerlichkeiten, die offensichtlich sind, bleibt Frauen nichts anderes übrig, als Männer zu testen, um deren „innere Werte“ zu erkennen.

Sie wird zickig sein, sie wird dich ignorieren, sie wird dir Gemeinheiten direkt ins Gesicht sagen. Sie will einfach sehen, ob du Mann genug bist, im Angesicht sozialen Drucks nicht einzugehen und zu zerbrechen. Und das wirst du nicht. Du wirst ruhig, relaxt und ausgeglichen bleiben – unabhängig vom externen Feedback.

Lass dich nicht verunsichern von ihrer zickigen Fassade, das ist nur ein gut kultivierter Test und der Großteil der Männer versagt bei diesem Test, weil sie nicht mal wissen, dass sie überhaupt getestet werden.

Zu diesem Thema gibt es in Fight Club eine sehr schöne Analogie.

Tyler beleidigt und beschimpft die neuen Rekruten, die sich in einer Reihe aufgestellt haben. „Zu alt, weg mit dir!“ „Zu fett, weg mit dir!“ Er zwingt sie tagelang, draußen in der Reihe auszuharren. Er sagt ihnen, dass es unmöglich für sie sei, aufgenommen zu werden. Die meisten geben auf. Doch die wenigen, die das nötige Durchhaltevermögen beweisen, werden schlussendlich von Tyler eingeladen.

Attraktive Frauen zu verführen, beruht auf dem selben Prinizp. Dem Prinizp der Zermürbung und schlussendlich des Durchhaltens. Frauen haben Sex mit Männern – fast unabhängig vom Aussehen, solange der Frame stärker ist, als der ihre. Trau dich! Du wirst nicht aufgeben, nur weil sie dich beleidigt, oder zickig agiert, oder den Anschein macht, nicht mit dir reden zu wollen. Wenn du das tust, versagst du nämlich bei ihrem Versuch dich zu testen. Und zwar kläglich.

Teil 2 (die richtige Einstellung) und Teil 3 (die Tests) kommen in Kürze.

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Frauen Lieben Anders

Ich hab nachgedacht, gründlich nachgedacht. Nämlich darüber, welche Thematik idealerweise meinen ersten Beitrag der Kategorie „Frauen“ zu Grunde liegen sollte. Diese jene, so hab ich mir das selbst zum Ziel gesetzt, soll so essentiell und grundlegend sein, dass sich alleine aus diesem Beitrag viel, wenn nicht sogar der Großteil meines Frauen-Verständnis begründen lässt. Darum kann es eigentlich nur ein Thema geben, das als Fundament zu einem tieferen Verständnis der Mann/Frau-Beziehung führen kann. Die Erörterung des Liebesbegriffs aus femininer und maskuliner Perspektive.

Frauen lieben opportunistisch.

Um diese Tatsache zu erklären, benötigen wir zuallererst ein Verständnis der hypergamen Natur der Frau. Und dazu definieren wir zuerst den Begriff der Hypergamie. Hypergamie setzt sich nach dem ursprünglichen Wortverständnis aus dem griechischen Worten „hyper“ für „über“ und „gamos“ für „Ehe“ zusammen und bezeichnet somit ein Hochheiraten im sozialen Gefüge. Die Verwendung im strikten Rahmen der Ehe wird aber dem Begriff nicht gerecht, wirkt er doch erklärend für einen großen Teil der femininen sexuellen Strategie.

Im Grunde ist die weibliche Hypergamie ein nahezu binärer Ansatz. Entweder eine Frau hält dich für unterlegen oder überlegen. Es gibt keinen Graubereich – schwarz/weiß, oder 0 und 1, um bei unserer Analogie zu bleiben. Männer der ersteren Kategorie sind für eine Frau sexuell unsichtbar, nur wenn eine Frau einen Mann sozusagen für Gut befindet, erlangt er in ihre Augen sexuelle Relevanz.

Frauen wollen Männer, die eine maskuline Aura umströmt, Männer zu denen sie aufsehen können, die ein Fels in ihrer emotionalen Brandung sind. Wenn ein Mann einer Frau erfolgreich seinen hohen, bzw. höheren Status vermittelt, fühlt sie sich zu ihm hingezogen. As easy as that. Wie gesagt, wird dieses Phänomen Hypergamie genannt. Darin liegt auch die Erklärung, warum Frauen auf gewisse Dinge positiv reagieren – und zwar Dinge, die einen hohen Status vermitteln (Führungsqualität, Selbstvertrauen, Fitness, Reichtum, Soziales Standing, …).

Hypergamie manifestiert sich auf viele verschiedene Arten. Das plakativste Beispiel ist wohl die Frau, die sich einen reichen Mann angelt und auf dessen Geld aus ist. In einer weniger ausbeuterischen Mann/Frau-Beziehung, existiert nichts desto trotz eine hypergame Essenz. Sei das entscheidende Kriterium nun das männliche Selbstvertrauen, emotionale Stabilität, oder die maskuline Führung – egal welcher Punkt es auch ist, der die Frau beeindruckt, sie strebt nach einem Mann zu dem sie aufblicken kann.

Verbinden wir das Prinzip der Hypergamie mit dem Grundsatz der opportunistischen Liebe. Wie bereits erwähnt, suchen Frauen einen Partner, dessen Status über ihrem eigenen liegt. Dadurch werden Frauen, deren hypergamer Charakter sehr ausgeprägt ist, betrügen, sobald ein Mann mit höherem Status, als der des eigenen Partners, verfügbar ist. Sollte ein solcher Mann auch noch bereit sein sich zu binden, wird die Frau ihren, in ihren Augen, minderen Partner verlassen.

Hypergamie, die nicht durch eine präsente Familie mit starker Vaterfigur, eine konservative Erziehung und einen angemessenen sozialen Umgang im Zaum gehalten wird, führt zu einem extrem opportunistischen und illoyalen Charakter. In Kulturkreisen, in denen traditionelle Werte als erstrebenswert betrachtet werden, sind somit auch loyalere, femininere Frauen zu  finden, die nicht mit dem andauernden Credo des Mannes als Mittel zum Zweck ihr Leben bestreiten.

Während der Grad der Hypergamie von Frau zu Frau variiert und, wie gesagt, stark geprägt von ihrer sozialen Konditionierung ist, gibt es keine Frau, die komplett befreit vom hypergamen Prinzip ist. Dazu ist zu sagen, dass erfahrene Frauen, also Frauen, die bereits mit vielen Männern verkehrt haben, aufgrund des Grundsatz der Hypergamie, ihre Fähigkeit verlieren, zukünftig erfüllende Beziehungen zu führen. Kurz gesagt – je erfahrener eine Frau, desto schlechter ihre beziehungstechnische Aussicht.

Zu guter Letzt, werfen wir noch einen Blick auf die Mechanismen und das Warum.

Wie eigentlich so gut wie bei unserem ganzen Verhalten, liegt auch hier die Wurzel in unserem biologischen Erbe. Ein Mann, der sich bedingungslos verlieben kann, ist aus evolutionärer Sicht eine wichtige Variable. Frauen gehen mit einer Schwangerschaft ein enormes Risiko ein, heutzutage natürlich weniger denn je, aber nichts desto trotz. Deswegen ist es essentiell wichtig, dass ein Mann einen Bindungsmechanismus besitzt, der es der Frau ermöglicht, den Schutz und die Ressourcen des Mannes zur Verfügung gestellt zu bekommen, um den besten Ausblick für sie und ihre Nachkommen zu sichern. (Übrigens, Anziehung auf Frauen auszuüben, funktioniert genau nach diesem Prinzip. Frauen fühlen sich durch Merkmale, angezogen, die auf einen Mann hinweisen, der a) über gute Gene verfügt und b) in der Lage ist, das Leben der Frau und ihrer Nachkommen zu schützen.) Frauen verhalten sich also so wie sie es tun, weil sie primär die besten Gene aus dem Genpool für ihre eigenen Nachkomme sichern wollen. Idealerweise schafft es die Frau, sowohl die besten Gene, als auch die nötige Bindung zu sichern. Nun kann es passieren, dass dies nicht der Fall ist, oder der grundsätzlich beste Kandidat seinem Auftrag nicht mehr nachkommen kann und es deswegen, aus Sicht der Frau, perfekt Sinn macht, mit den Möglichkeiten ausgestattet zu sien, möglichst schnell auf einen neuen Mann zur Sicherung ihres biologischen Fortbestandes einzugehen.

Fazit

Frauen, deren hypergame Natur in Grenzen gehalten wurde und schwach ausgeprägt ist, sind die beste Wahl um eine Familie zu gründen und Nachwuchs zu zeugen (sollte dies des Mannes Ziel sein). Materialismus und Promiskuität, sind Hypergamie indizierende Verhaltensweisen und sollten somit bei der Partnerwahl, je nach Ziel, in Betracht gezogen werden.

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