Der Untergang des Mannes

Feminismus hat, so wird zumindest argumentiert und behauptet, einen noblen Grundsatz – Chancengleichheit. Eine Gleichheit der Chancen ist nicht nur wünschenswert, sondern sollte vielmehr fest verankert sein in den Werten einer modernen Gesellschaft.

Warum also diese polemische Überschrift? Bin ich ein Sexist? Ja hasse ich etwa gar Frauen?

Mitnichten. Ich verabscheue allerdings den Weg, den der Feminismus mit zügigen Schritten beschreitet, die zwanghafte Gleichmachung, aber noch viel mehr das negative männliche Rollenbild, dass heranwachsenden Jungen dadurch vermittelt und eingetrichtert wird.

Kein Mensch sollte schlecht behandelt, unterdrückt oder bedroht werden. Aber das sind keine feministischen Denkweisen, sondern eine humanisitische. Ich bin Humanist und Anti-Feminist und aufgrund der ideologischen Radikalität und Unsachlichkeit, die der moderne Feminismus zur Schau trägt, passt das auch bestens unter einen Hut.

Entgegen der immer öfter als gültig angesehenen feministischen These, wonach Frauen und Männer gleich seien, zeigen uns simple, empirisch überprüfbare, biologische Fakten, dass dies nicht der Fall ist, ja gar nicht der Fall sein kann. Dies wiederum, ist absolut nicht als wertend zu verstehen. Beide Geschlechter besitzen Fähigkeiten, die dem des anderen Geschlechts überlegen sind und umgekehrt.

Maskuline Qualitäten werden in unserer Kultur entweder verteufelt, schlecht oder sogar lächerlich gemacht. Wer in letzter Zeit einen Disney-Film oder Hollywood-Film gesehen hat, weiß wovon ich spreche. Der Mann ist darin meist der dümmliche Idiot, der mit viel Glück am Ende vielleicht doch seinen Traumfrau bekommt.

Das weiblich dominiertes Schulsystem tut sein übriges. Die für Jungen nicht ungewöhnliche Aufgewecktheit und explorative Natur, aus der sich mit richtiger Förderungen maskuline Werte wie Stärke, Zielstrebigkeit und Unabhängigkeit entwickeln, werden meist als bestenfalls störend abgetan, schlimmstenfalls medikamentös unterbunden.

Male:female ratios in child and adolescent ADHD (n=1,478) by European country

Das Verhältnis an männlichen und weiblichen Kindern unter Behandlung wegen eines Aufmerksamkeitsdefizitsyndroms.

Kein Wunder also, dass mehr junge Männer an einer Identitätskrise leiden als je zuvor. Doch nicht nur das, auch Frauen sind derweilen unglücklicher denn je, erfolgreiche Beziehungen eine Seltenheit. Mit dieser zwanghaften Gleichmachung der Geschlechter, oft sogar mündend in einem aufs Podest Stellen der Frauen, wandeln viele Männer aus Mangel an Wissen (woher auch – Vorbilder sind rar gesät) quasi wie auf rohen Eiern. Dieses unmännliche Verhalten führt oft dazu, dass Frauen mehr in die Männer Rolle gedrängt werden, als ihnen selber lieb ist.

Grundsätzlich beruhen viele, um nicht zu sagen fast alle, meiner Ansichten und Thesen, die sich für mich bewährt haben, auf dem Grundsatz der Ungleichheit der Geschlechter und – um den Ansatz weg vom Thema Mann und Frau zu bringen – auf einem rational, kritischen Verständnis, Dinge zu hinterfragen und möglichst logisch und evidenzbasiert vorzugehen.

Somit soll dieser Blog eine Hilfestellung, wohl vor allem für jüngere Männer (auch ältere Semester sind natürlich willkommen) sein, um den Weg des Mannwerdens mit Anleitung, Begleitung und Unterstützung zu beschreiten. Kurz – um eine positive maskuline Identität zu erlangen. Der Schlüssel zu einem erfüllten Leben.

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