Trump – Meister der Selbstverteidigung

Donald Trump – 45. US-Präsident, oder doch nicht? Ungereimtheiten soll es gegeben haben bei der Auszählung. Droht den USA gar ein Österreich-Szenario?

Aber beginnen wir chronologisch. Man kann von Trump halten was man will, und beileibe ja, der Mann bietet genug Angriffsflächen. Doch bei all den hochkochenden Emotionen und dem Schaum vorm Mund, den man förmlich durch den Bildschirm hindurch bei so manchem Journalisten spüren kann, muss man dem Mann eines lassen – er ist die Souveränität in Person. Zumindest dies eine Qualität, macht ihm zu einem guten Rollenbild für uns Männer.

Niemand muss ihn mögen, oder seine Ansichten gut finden. Aber wir können von ihm lernen und eine durchaus wichtige Lektion noch dazu. Denn die Fähigkeit schwierige Situationen zu meistern und auch in Drucksituationen, oder in Situationen der Konfrontation die Oberhand zu behalten, sollte eine essentielle Waffe im Arsenal eines jeden Mannes sein.

Eins der wichtigsten, wenn nicht sogar das wichtigste Gut eines Mannes ist sein Status. Diesen gilt es zu verteidigen.

Mir kam der Gedanke zu diesem Beitrag, beim Lesen eines Die Presse Artikels.

Wie bereits zu Beginn erwähnt, hat Donald Trump die US-Wahl gegen Hillary Clinton für sich entschieden. Soweit so gut, wären da nicht eben jene Gerüchte über Ungereimtheiten bei der Auszählung in einzelnen Bundesstaaten aufgekommen.

Ein gefundenes Fressen für die Medien.

Dann passiert etwas Überraschendes am heutigen Tag. Trump meldet sich zu Wort. Er zweifelt die Korrektheit der Wahl nun ebenso an. Wäre alles korrekt abgelaufen, hätte er eben diese noch souveräner gewonnen. Abermals erntet der „ach so dumme“ Trump Spott und Häme. Aber wieso tut er das?

Nun, weil es ein mehr als genialer Schachzug war. Trump wird weiter twittern, beinhart und direkt. Weil dieser „dumme, dumme Mensch“ die Medien der Jetztzeit versteht. Er versteht wie Menschen funktionieren und weiß diese Tatsache exakt für sich zu nutzen.

Durch diese Gegenoffensive, nimmt er den Gerüchten nämlich nicht nur den Wind aus dem Segel, sondern wendet den einstigen Vorwurf auch noch geschickt so, dass man glauben könnte, er, Trump, sei derjenige, der hier durch ein unlauteres Vorgehen geschädigt wurde. Diese Taktik hätten hier wohl nicht viele angewandt – ein wahrer Meister der Selbstverteidigung (ich plane noch einen Beitrag, indem auf mehrere Techniken eingegangen wird, doch heute ist es schon spät).

Abschließend sei noch jenen, die sich über die intellektuelle Ausstattung anderer hermachen, gesagt – wer so ein Verhalten notwendig hat, ist wohl oft selbst nicht der hellste Stern am Firmament.

2 Kommentare

  1. Ich finde auch viele seiner konservativen Ansichten gut. Traditionelle Familien werden hierbei unterstützt und nicht nur Frauen und Randgruppen (wie z.B. Homosexuelle) wie bei linken Politikern.

    1. Stimmt, wobei viele seiner Ansätze auch sehr realitätsfremd sind („I will build a wall and make Mexico pay for it.“) und ich mit einer endgültigen Einschätzung seines Wirkens noch warte. Was ich mich aber jetzt schon sagen traue ist, dass sein unkonventionelles Auftreten und seine political incorectness teilweise wahrlich wohltuend wirken, selbst dann, wenn ich mir denke – was schwafelt der da gerade für einen Blödsinn.

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