Das perfekte Bewerbungsgespräch

Du hast dich beworben und eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch erhalten – gut, der erste Schritt ist getan. Jetzt liegt es an dir die letzten Knöpfe zu drücken und Schalter umzulegen, um deine Traumstelle auch bald dein Eigen nennen zu können.

Menschen verhalten sich seltsam während Vorstellungsgesprächen – und ja, nicht nur Bewerber, auch Interviewer, oder noch besser gesagt – gerade Interviewer. Sie fragen merkwürdige Fragen, kreieren seltsame Szenarien und legen massiven Wert auf Dinge, die in der Praxis redundant sind.

Dieser Guide zeigt dir, wie du dein nächstes Bewerbungsgespräch rockst und so den Job deiner Träume ergatterst.

Vorbereitung

  • Passe deinen Lebenslauf an die Stelle und das Unternehmen an. Hier und da kleine Anpassungen machen dich interessanter und es ist leichter für den Interviewer in dir einen Mehrwert zu erkennen. Gleichzeitig schaffst du es so, bereits Assoziationen zwischen dir und der Stelle zu generieren. Übertreibe es nicht und beachte die Grundregeln eines Lebenslaufs (chronologisch).
  • Stelle Recherchen zum Unternehmen an. Mach mehr als nur die Homepage anzusehen. Lies Presseartikel, Aussendungen, Quartals- und Jahresberichte. Das ist zeitaufwendig und sollte dir der Job egal sein, stimmt wohl das Zeit/Nutzen-Verhältnis nicht. Aber lass uns ehrlich sein – wäre das so, würdest du wohl kaum diesen Beitrag lesen. Glänze mit Statements wie „Ich hab den letzten Quartalsbericht gelesen und war beeindruckt von…“.
  • Stelle Recherchen zu deinem Interviewer an. Heutzutage sind die meisten Personen online auffindbar (z.B. LinkedIn). Informationen über den beruflichen Werdegang, oder die Ausbildung deines Interviewers können dir helfen, aber mach die Situation nicht komisch, indem du Sachen sagst wie „Ich hab Ihr Tennisfoto vom Ibiza-Urlaub auf Facebook gesehen.“.
  • Der richtige Tag. Oft hat man natürlich kein Mitspracherecht, wann man denn sein Bewerbungsgespräch gerne hätte. Gibt es allerdings die Möglichkeit dazu, gilt die Regel – Montage und Freitage vermeiden. An Montagen, also direkt nach dem Wochenende, ist für gewöhnlich richtig viel los und an Freitagen kann es sein, dass dein Interviewer nicht mehr richtig bei der Sache ist.
  • Poliere dein Social Media Profil auf. Es gehört heute zum guten Ton in HR-Abteilungen, die Profile potenzieller Kandidaten zu durchforsten. Soll heißen – keine Bilder mit Drogen, Alkohol, oder politischen Statements (du kennst die Einstellung deines Gegenübers nicht).

Das Gespräch

Komm 15 Minuten früher und sei vorbereitet.

Sei freundlich zu den Empfangsdamen und bleib ruhig. Fokussiere dich darauf dein Bestes zu geben. Vielleicht bekommst du den Job, vielleicht nicht. Zerbrich dir darüber jetzt nicht den Kopf. Gibst du dein Bestes, ist das Schlimmste das passieren kann, dass du daraus lernst und wertvolle Erfahrungen gewinnst.

Ein Portfolio-Mappe aus Leder ist angemessen, eine Aktentasche ist in den meisten Fällen zu viel des Guten. Hab immer ein paar Kopien deiner Unterlagen (Lebenslauf, Bewerbungsschreiben, Referenzen) bei dir. Normalerweise wirst du mit deinen Kopien wieder nach Hause gehen, doch sollte der Interviewer, oder irgendjemand anders, eine deiner Unterlagen gerade nicht zur Hand haben, wirkst du professionell und vorbereitet.

Wenn du deinen Interviewer triffst, schüttle seine Hand. Steh dazu auf und schau, dass deine Hand trocken ist (es ist ok, wenn du deine Hand kurz an deiner Hose trocken wischst – besser als ein feuchter Händedruck). Der Händedruck sollte kräftig sein, aber übertreibe es nicht und versuche nicht seine Hand zu zerquetschen.

Komm angemessen gekleidet. Ich war ja versucht zu schreiben im Anzug, aber abhängig von der Stelle auf die du dich bewirbst, ist ein Anzug nicht immer notwendig. Das Zauberwort für den Dress-Code bei deinem Bewerbungsgespräch ist also – angemessen.

Wie in jeder Lebenslage spielt eine positive Körpersprache eine wesentliche Rolle. Also – Schultern zurück, Brust raus, Kinn leicht nach oben und versuche Augenkontakt zu halten (aber mach keinen Starr-Contest daraus).

Wird dir Wasser oder ein Kaffee angeboten, kannst du natürlich annehmen, aber nur wenn du unter Stress auch dazu fähig bist, ohne zittrige Hand zu trinken und nicht auszuschütten. Geh idealerweise mit leerer Blase zu deinem Bewerbungsgespräch.

Geh den Gesprächsbeginn bereits vorab in deinem Kopf durch. Viele Interviewer beginnen ein Gespräch mit „Erzählen Sie mir etwas über sich selbst.“. Da ist es kein Nachteil, wenn du dir bereits etwas zurecht gelegt hast.

Gesprächsführung

  • Sei ehrlich. Eine enttarnte Lüge führt immer dazu, dass man dich nicht nehmen wird, egal wie sehr du sonst überzeugen konntest. Steh zu deinen Schwächen und möglichen Lücken in deinem Lebenslauf. Bereite dich darauf vor, zu erklären warum Dinge so sind wie sie sind.
  • Sei präzise und halte dich kurz. Interviewer „opfern“ ihre Zeit für dein Bewerbungsgespräch. Rede nicht um den heißen Brei, sondern beantworte exakt die Fragen, die dir gestellt werden und bleib relevant.
  • Habe Beispiele. Wenn du Behauptungen aufstellst, überlege dir immer Beispiele zur Untermauerung. Aussagen ohne relevante und praktische Beispiele sind wenig wert.
  • Zeig, dass du geeignet bist. Ein guter Weg das zu tun, ist zu beschreiben wie du eine bestimmte Problemstellung lösen würdest, oder wie du, sollten sie dich einstellen, den Job erfolgreich erledigen würdest. Viele Kandidaten sind dafür zu passiv. Mit Erfahrung kommt Gelassenheit und du kannst Sachen sagen wie „Lassen Sie mich Ihnen sagen, wie ich diese Aufgabe bewältigen würde. Ich habe bereits mit (etwas Ähnliches) gearbeitet und meine gesammelten Erfahrungen und Fähigkeiten sind sehr gut auf dieses Problem übertragbar.“ 

Nach dem Gespräch

So – jetzt ist es vorbei. Du kannst relaxen, der Rest liegt nicht mehr in deinem Einflussbereich. Zuvor solltest du noch eine Dankschreiben senden. Und ja, ich weiß, dass die Meinungen da auseinandergehen. Trotzdem bin ich fest von der Wirksamkeit überzeugt, wenn man es richtig macht. Also kein Anbiedern und auf jeden Fall eine Bezugsherstellung zum Bewerbungsgespräch. „Vielen Dank, für die Einladung zum Gespräch und Ihre Zeit.“ „Unser Austausch über die Herausforderungen, denen sich die Branche stellen muss, hat mich in meinem Wunsch bestärkt, in Ihrem Unternehmen zu arbeiten.“

Fragen

„Like Guns, They Should Be Treated Like They’re Loaded“

  • Erzählen Sie mir etwas über Sie! Wird, wie gesagt, von Interviewern oft als Gesprächseinstieg verwendet. Das hilft ihnen, sollten sie nicht genau über dein Profil im Bild sein, oder wird dazu verwendet, um an Informationen zu kommen, die Bewerber so nicht preisgeben würden.
  • Was wissen Sie über unser Unternehmen? Im Prinzip geht es bei dieser Frage gar nicht wirklich um profundes Wissen, vielmehr checkt der Interviewer, ob du dir wenigstens die Mühe gemacht hast, die Homepage zu besuchen (oder du zu dumm oder faul warst). Um Eindruck zu schinden, lies und studiere Jahresberichte, Quartalszahlen und Blog Einträge.
  • Warum sollten wir Sie einstellen? Hab ein paar gute Gründe, idealerweise ergänzt durch praktische Beispiele, parat.
  • Problemstellungen. Bekommst du vom Interviewer ein konkretes Problem vor die Nase gesetzt, denk laut darüber nach. Es geht weniger darum, die hundertprozentig korrekte Antwort zu finden, als dass du dem Interviewer zeigst, dass du unter Druck zu klaren Gedankengängen und lösungsorientierten Ansätzen fähig bist.
  • Was ist Ihre größte Schwäche? „Ich bin ein Perfektionist“ ist keine akzeptable Antwort. Besser ist die Antwort mit einer Stärke zu beginnen und in eine Schwäche überzuleiten. „Ich bin ein Hands-on-Typ. Einer meiner Stärken ist mit Geschäftspartnern zu verhandeln und Abschlüsse zu generieren. Dabei merke ich oft, dass meine rechtlichen Kenntnisse ausbaufähig sind und ich sehe diese Möglichkeit als Chance genau das zu tun…“

Gesprächsende

„Haben Sie noch Bedenken bezüglich etwaiger Schwächen? Gibt es noch ein Thema das ich Ihnen genauer erläutern kann?“

Entweder es gibt von der Seite des Interviewers nichts mehr auszusetzen, oder es gibt noch etwas und du bekommst die Chance deine Seite der Geschichte darzustellen.

Bonus

Man redet über dich. Mach dich nicht angreifbar, durch schlechten Atem, Nasenbohren, oder sonstiges schlechtes Benehmen.

Generell gibt es zwei Sachen nach denen Interviewer Ausschau halten. Erstens – du bist in der Lage den Job zu machen, ohne ständige Fehler und Anleitung (sprich ohne Babysitter). Und zweitens – du bist ein Teamplayer, der mit Anderen arbeiten kann, ohne das soziale Klima zu zerstören. Es geht dem Interviewer um den Mehrwert, den du für das Unternehmen generierst und nichts Anderes. Zerstreue seine Bedenken und und zeige deine Stärken auf.

Behalte den Guide in deinem Hinterkopf und rocke dein nächstes Bewerbungsgespräch. Also – go for it!

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Erfolg bei Frauen – Teil 1

Gut, also ich weiß sehr wohl, dass es unzählige Beiträge und Artikel zu dem Thema, wie man Frauen auf sich aufmerksam macht und sie ins Bett bekommt, gibt und ich mach es jetzt kurz und schmerzlos – mindestens 90% sind Müll, insbesondere jene die von Frauen geschrieben wurden. Da müssen nicht mal die Intentionen schlecht sein, meist wissen nur Frauen gar nicht, wieso sie einen Mann attraktiv finden, oder wieso sie mit ihm Sex haben wollen. Frauen können die zugrunde liegenden Mechanismen nicht erklären, sie fühlen einfach (Frauen sind emotionale Wesen).

Viele Webseiten und selbsternannte Gurus verlangen Unmengen an Geld für Guides, die Männer zeigen sollen, wie sie Frauen „manipulieren“, oder „überzeugen“ können mit ihnen zu schlafen. Allein schon der Grundgedanke ist hier komplett falsch und darum zeige ich dir in diesem Post worauf es wirklich ankommt.

Hintergrund

Zu aller erst – Frauen finden andere Sachen attraktiv als Männer. Schon allein aus biologischen und evolutionären Gründen, halten Frauen Ausschau nach Qualitäten, die teils diametral unterschiedlich sind, zu den Dingen, die ein Mann an einer Frau attraktiv findet.

Frauen definieren einen Mann vordergründig über seinen Status und seine Eigenschaften, Männer definieren Frauen vordergründig über ihr Aussehen.

Und das macht auch Sinn – denn genau wie Männer einen gewissen Typ Frau bevorzugen und immer bevorzugen werden (visuelle Komponenten, die auf Fruchtbarkeit schließen lassen: Jugend, 90-60-90, schlank und somit „gesund“), bevorzugen Frauen schon immer Männer mit Führungsqualitäten, Durchsetzungsvermögen und einem gewissen Risikowillen (Frauen sind weniger visuell – im Mittelpunkt stehen Qualitäten, die helfen sie und ihren Nachwuchs zu beschützen, beziehungsweise gute Gene signalisieren).

Einer der wichtigsten Grundsätze hierbei ist – der Mann muss führen. Immer und ausschließlich, halte dir das vor Augen und trau dich Entscheidungen zu treffen und behalte immer deine Ruhe (auch Frame). Denn Polarität erzeugt Leidenschaft, Feuer und Anziehung.

Bevor ich mit dem eigentlichen Beitrag beginne, ist es mir noch wichtig eine Definition vorzunehmen. Die Anziehung einer Frau lebt von deinem Frame (ich verwende hier einfachheitshalber das englische Wort). Das bedeutet kurz gesagt, dass du immer ein bisschen cooler bist als die Frau. Du hast den Überblick, du hast die Kontrolle, du triffst Entscheidungen. Dadurch nimmst du den Stress von ihr und zeigst ihr gleichzeitig deinen hohen, oder besser gesagt höheren Status (remember: Hypergamie). Der Rest, und es ist nun mal so, dass Männer dazu tendieren den ganzen Anziehungs-Prozess aufgrund ihrer rationalen Natur zu verkomplizieren und zu überanalysieren, ergibt sich von alleine.

Keep it Basic: du bist ein Mann, sie eine Frau. Verhältst du dich jetzt noch wie ein Mann, ist Anziehung zwischen euch nur natürlich.

Anziehung

Frauen fühlen sich zu dir hingezogen, weil du einen stärkeren Frame als sie besitzt. Dein Frame ist quasi deine Realität in der du dich befindest. Ein starker Frame, bedeutet nichts anderes, als dass du ihr Fels in der Brandung bist, dir deiner Stärken bewusst bist und du die Kontrolle über deine Realität besitzt. Das wiederum, manifestiert sich in einem gesunden Selbstbewusstsein – die Grundlage aller anderen attraktiven Qualitäten.

Kurz gesagt – Anziehung ist eine Konsequenz eines starken Frames. Du bist ein Mann und als Mann, hast du einen starken natürlichen Frame, den Frauen nicht haben. Frauen schätzen das.

Frauen vögeln eher einen hässlichen Mann mit stark ausgeprägtem Frame, als einen gutaussehenden Mann mit schwachem Frame.

Aus evolutionären Gründen (In längst vergangenen Zeiten, bestand das Leben eines Mannes oft aus Jagd und kriegerischen Auseinandersetzungen – ein sehr gefährliches Umfeld, nicht nur für den Mann. Eine Frau, konnte damals ohne Mann nicht überleben. Starb nun ihr Beschützer, mussten Frauen anpassungsfähig sein, um das eigene Überleben und das ihrer Nachkommen zu sichern.) sind Frauen sehr flexibel, ihre Empfindungen betreffend.

Nun ist es so, dass ein hässlicher Mann, der aber ein maskulines Verhalten an den Tag legt, viel eher als natürlicher Anführer identifiziert wird, als ein unsicherer, aber gutaussehender Mann.

Um nochmal einen evolutionären Exkurs einzulegen – Frauen, die sich für einen Mann des zweiten Typs als Sexualpartner entschieden, hatten nahezu keine Chance ihre Gene erfolgreich weiter zu geben.

Die Konsequenz ist für uns Männer eine Gute – Frauen sind, wie gesagt, dadurch sehr anpassungsfähig. Sie haben die Eigenschaft, sich zu so gut wie jedem Mann hingezogen fühlen zu können, so lange er einen stärkeren Frame als sie besitzt.

Und die logische Konsequenz daraus – Frauen können nur richtig geil auf dich werden, wenn sie sich sicher sein können, dass du als Mann „würdig“ bist. Soll heißen – du besitzt einen unerschütterlichen Frame, der ihr erlaubt eine natürliche, devote Position einzunehmen.

Stell dir das Ganze vor wie eine mathematische Gleichung, ein Naturgesetz. Es gibt keine Abkürzungen, kein Umgehen, kein Schummeln.

Frauen wollen sich dir hingeben können. Sie wollen sich einem starken Mann unterwerfen (Auch sogenannte „starke“ oder „unabhängige“ Frauen wollen das und um das zu erreichen, muss der Mann, der sich mit einer sehr maskulinen Frau einlässt, umso männlicher sein.). Bist du also zu schwach und nicht männlich genug, beraubst du deine Frau um ein Erlebnis, nach dem sie begehrt.

Ganz einfach – Frauen können für einen Mann, der schwächer ist als sie selbst, nicht feucht werden. Es ist buchstäblich unmöglich, die feminine Natur verbietet es.

Gehen wir noch genauer darauf ein, was starker Frame eigentlich ist.

Be a man. Act like you have answers. – Bill Burr

Fundamental gesehen, ist ein starker Frame, die tiefgehende Gewissheit in Alles was man tut. Diese Gewissheit und das Vertrauen in dich selbst, führen zu einer intrinsischen Ruhe, die es dir ermöglicht alle Aufgaben des Lebens souverän zu meistern.

Umgemünzt auf die Phase des Kennenlernens, ist es anziehend für Frauen, wenn du eine tiefgreifende Ruhe ausstrahlst. Du bist gelassener als sie, bewahrst kühlen Kopf und dadurch wird sie dir verfallen.

Alleine die Tatsache, dass du eine Frau ansprichst, hebt dich schon von der großen Masse der Männer ab und demonstriert dem Ziel deiner Begierde eine große Menge an Selbstvertrauen. Wenn du erst mal die Hürde des ersten Schritts überwunden hast, kontrollierst du bereits das weitere Geschehen. Sie wird sich unweigerlich zu dir hingezogen fühlen, da du ein Mann bist und dein Frame stärker ist, als ihrer.

Du musst auch alles andere als perfekt sein, das ist unrealistisch, denn jeder macht „Fehler“. Frauen erwarten das nicht, aber sie erwarten, dass du ein Mann bist und zwar ein richtiger Mann. Es ist auch keine Frage des Aussehens, oder deiner physischen Fitness. Zu oft erlebe ich es, dass ganz normale Männer keine Frauen ansprechen, weil sie denken, dass sie aus irgendwelchen Gründen nicht gut aussehend genug seien, überhaupt mit der Frau ihrer Träume zu sprechen. Schlag dir diesen Gedanken aus dem Kopf. Nochmal – Frauen suchen nicht nach Perfektion, sie suchen nach Männlichkeit.

Glücklicherweise hast du als Mann alle Tools in die Wiege gelegt bekommen, die du benötigst. Besinne dich deiner Männlichkeit, entdecke sie wieder, sollte das nötig sein. Dein Frame ist von Natur aus stark und stärker als der einer Frau (Denk daran, wie viele Frauen reagieren, wenn sie eine Spinne oder eine Maus sehen. Wie sie zu kreischen beginnen, oder anfangen wild herumzuspringen, während ein Mann in einer solchen Situation für gewöhnlich ruhig bleibt. Ich bin mir sicher auch, du musstest schon mal „starker“ Mann spielen. Projeziere diese Verhalten auf dein gesamtes Auftreten Frauen gegenüber.).

Wie gesagt, erregt Frauen Maskulinität an sich. Aber was bedeutet Maskulinität eigentlich? Führungsqualität, emotionale Stabilität, Unabhängigkeit, Selbstbewusstsein, und vieles mehr, sind maskuline Qualitäten, die für Frauen sehr attraktiv sind. Mir gefällt allerdings, um die Dinge einfach zu halten, noch eine zweite Definition sehr gut – Maskulinität ist ein Maß dafür, wie viel Druck ein Mann aushält, ohne daran zu zerbrechen.

Wenn du eine gutaussehende Frau ansprichst, wird sie unmittelbar versuchen deinen Frame zu brechen. Sie wird dich testen, oder genauer gesagt deine Stärke, deine Männlichkeit.

Erweist du dich in ihren Augen als „unwürdig“, sprich zeigst du nicht genug Stärke, wird sie dich nicht als Mann sehen – Männer sind stärker als Frauen (nicht besser, aber stärker) und jede Frau, auch wenn sie noch so erfolgreich und „unabhängig“ ist, sucht, ja begehrt einen Mann, dem sie sich emotional hingeben kann.

Ich sag das jetzt ganz plakativ – du wirst dieser Mann sein und wenn du dieser Mann bist und einer Frau vermittelst, dass sie in dir einen Mann gefunden hat, der ihr Sicherheit geben kann in ihrem emotionalen Chaos und der sie führen kann – wirst du sie feucht machen.

Um sicher zu gehen, dass ein Mann auch der Mann ist der er  vorgibt zu sein, bzw. um überhaupt herauszufinden, ob ein Mann das Zeug dazu hat, testen Frauen Männer. Frauen können dabei brutal sein und zu dir Dinge sagen, die dir eventuell nahe gehen. (Versager, zu klein, zu hässlich, …)

Es kann auch sein, dass die Frau, die du ansprichst dich komisch ansieht, oder dich die ersten 10, 20 Sekunden ignoriert. Das trifft dich nicht und verursacht erst recht keine emotionale Reaktion in dir. Du machst einfach weiter, als wäre sie nett und empfänglich.

“Listen, smile, nod, agree — then do what the fuck you were gonna do anyway.” – Robert Downey Jr.

Frauen schätzen diese Mentalität der Persistenz. Aus meiner eigenen Erfahrung – und glaub mir, früher hätte ich das ebenfalls nicht geglaubt – kann ich sagen, dass dieses Muster – Abweisung, Empfänglichkeit, Lächeln, Flirten, Sex – öfter auftritt als nicht. Der Frame einer Frau wird sich, solange dein eigener Frame unerschütterlich ist, IMMER deinem fügen.

Viele Männer schaffen es nicht attraktive Frauen anzusprechen, oder in ihrer Gegenwart ruhig zu bleiben. Sollte es auch dir so gehen, ist es ok, mit Frauen zu beginnen, die nicht ganz in die Kategorie Traumfrauen fallen. Viele dieser Frauen sind tolle Menschen und gut im Bett und sobald du deine Erfahrungen sammelst, wirst du auf natürliche Art und Weise die „Attraktivitäts-Leiter“ nach oben klettern.

Lass dich von deiner sozialen Konditionierung nicht verunsichern, das Streben nach einer attraktiven Partnerin (sprich jung, gesund und als Folge fruchtbar) ist ein Instinkt und damit nur natürlich. Es ist ok, Frauen aufgrund ihres Aussehens gut zu finden und attraktive Frauen wollen deine Auferksamkeit (sonst würden sie nicht so viel Energie an ihr Äußeres verschwenden).

Ein Teil des Mannseins ist es, die weibliche Schönheit und die feminine Natur zu schätzen und anzuerkennen. Sind wir uns ehrlich – Männer brauchen die Eroberung – es gibt uns positive Energie Frauen zu verführen, vor allem jene, die „außerhalb unserer Liga spielen“ (laut der falschen gesellschaftlichen Standards).

Schlussendlich, funktionieren das Verführen einer Durchschnittsfrau und deiner Traumfrau genau gleich. Der einzige Unterschied besteht darin, dass eine attraktive Frau in ihrem Leben so viel externe Bestätigung bekommt, dass ihr Frame stärker ist, als der einer normalen Frau. Dieser Umstand hat dich aber nicht weiter zu interessieren, denn dein Frame ist stärker – du bist ein Mann.

Eine Frau will grundsätzlich mit dir schlafen, sie will, dass du erfolgreich bist. Gleichzeitig missachten Frauen schwache Männer. Im Gegensatz zu Äußerlichkeiten, die offensichtlich sind, bleibt Frauen nichts anderes übrig, als Männer zu testen, um deren „innere Werte“ zu erkennen.

Sie wird zickig sein, sie wird dich ignorieren, sie wird dir Gemeinheiten direkt ins Gesicht sagen. Sie will einfach sehen, ob du Mann genug bist, im Angesicht sozialen Drucks nicht einzugehen und zu zerbrechen. Und das wirst du nicht. Du wirst ruhig, relaxt und ausgeglichen bleiben – unabhängig vom externen Feedback.

Lass dich nicht verunsichern von ihrer zickigen Fassade, das ist nur ein gut kultivierter Test und der Großteil der Männer versagt bei diesem Test, weil sie nicht mal wissen, dass sie überhaupt getestet werden.

Zu diesem Thema gibt es in Fight Club eine sehr schöne Analogie.

Tyler beleidigt und beschimpft die neuen Rekruten, die sich in einer Reihe aufgestellt haben. „Zu alt, weg mit dir!“ „Zu fett, weg mit dir!“ Er zwingt sie tagelang, draußen in der Reihe auszuharren. Er sagt ihnen, dass es unmöglich für sie sei, aufgenommen zu werden. Die meisten geben auf. Doch die wenigen, die das nötige Durchhaltevermögen beweisen, werden schlussendlich von Tyler eingeladen.

Attraktive Frauen zu verführen, beruht auf dem selben Prinizp. Dem Prinizp der Zermürbung und schlussendlich des Durchhaltens. Frauen haben Sex mit Männern – fast unabhängig vom Aussehen, solange der Frame stärker ist, als der ihre. Trau dich! Du wirst nicht aufgeben, nur weil sie dich beleidigt, oder zickig agiert, oder den Anschein macht, nicht mit dir reden zu wollen. Wenn du das tust, versagst du nämlich bei ihrem Versuch dich zu testen. Und zwar kläglich.

Teil 2 (die richtige Einstellung) und Teil 3 (die Tests) kommen in Kürze.

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Testosteron Cheat Sheet

Testosteron, das Hormon, das Männer zu Männern macht.

Testosteron ist das wichtigste männliche Sexualhormon. In seiner Funktion als das Männer-Hormon schlechthin, ist Testosteron somit verantwortlich für die maskuline Charakteristik eines Mannes.

Wie funktioniert das männliche Hormonsystem?

Durch Aussendung des sogenannten Gonadoliberin, induziert der Hypothalamus die Ausschüttung zweier Hormone durch die Hirnanhangsdrüse. Diese werden Follikelstimulierendes Hormon (FSH) und Luteinisierendes Hormon (LH) genannt und sind Gonadotropine (Sexualhormone, die die Keimdrüsen stimuliere).

Diese beiden Gonadotropine (FSH und LH), haben somit entscheidende Funktionen. FSH sorgt in den Hoden für die Produktion von Sperma und LH regt die Testosteron-Produktion aus dessen Vorstufe Cholesterin an.

Nachdem Testosteron produziert wurde, wird es über den Blutkreislauf in den Körper transportiert. Teile bleiben bioverfügbar, als sogenanntes Freies Testosteron, Teile docken an sogenannte Androgen-Rezeptoren an und entfalten ihre Wirkung und Teile werden vorübergehend inaktiv, durch eine Bindung an die beiden Transport-Proteine Albumin und SHBG.

Das bioverfügbare Testosteron wiederum metabolisiert, durch ein Enzym mit dem Namen Aromatase, zum Teil zum weiblichen Sexualhormon Östrogen (verschiedene Faktoren wie der Körperfettanteil spielen hier eine Rolle) und durch ein Enzyme mit dem Namen Steroid-5α-Reduktase in seine potentere Form DHT (Dihydrotestosteron).

Wie man hier sieht, ist das männliche Hormonsystem sehr komplex und steht ständig unter dem Einfluss verschiedenster Variablen.

Vorteile eines optimalen Testosteron-Levels.

  • erhöhte Bildung fettfreier Masse
  • erhöhte Lypolyse (Fettverbrennung)
  • verbesserte Stimmung, höheres Selbstvertrauen und erhöhte Motivation
  • bessere sexuelle Leistungsfähigkeit
  • erhöhtes Streben nach Macht und stärkere Durchsetzungsfähigkeit
  • verbesserte kardiovaskuläre Gesundheit und stärkere Knochen

Testosteron und Schlaf.

Zu wenig Schlaf wirkt sich negativ auf den Testosteronspiegel aus.

In einer Studie an 531 chinesischen Männern, fanden Gov et al. heraus, dass jede extra Stunde Schlaf ungefähr zu einem 15% Anstieg des Testosteronspiegels führt.

Versuche regelmäßig zumindest 8 Stunden Schlaf, bei vollkommener Ruhe und Dunkelheit, zu bekommen. (App-Empfehlung: Blaulichtfilter)

Testosteron und der Körperfettanteil.

Studien ergaben, dass der optimale Körperfettanteil, in Anbetracht einer Optimierung des Testosteronspiegels, bei 8-14% liegt.

Eine Studie an männlichen Jugendlichen stellte, bei jenen Jugendlichen mit Übergewicht, Testosteronwerte, die bis zu 50% unter dem Normalniveau lagen, fest.

Warum führt Übergewicht zu niedrigen Testosteronwerten?

Der primäre Grund liegt hierbei in der Tatsache, dass ein erhöhter Körperfettanteil, durch eine erhöhte Aromatase-Aktivität, dazu führt, dass viel mehr Testosteron zu Östrogen konvertiert wird.

Abgesehen von den negativen Effekten eines erhöhten Körperfettanteils, korreliert eine höhere Muskelmasse positiv mit dem Testosteronspiegel.

Halte dich fit, denn körperliche Fitness und Gesundheit ist unbezahlbar und führt auch zu einem starken Geist. Solltest du Schwierigkeiten haben dein Idealgewicht zu erreichen, lohnt sich ein Blick auf intermittierendes Fasten.

Testosteron und Stress.

Chronischer (das heißt durchgehender, lang andauernder) Stress führt zu chronisch erhöhten Cortisolwerten. Als kataboles („abbauendes“) Hormon, führt Cortisol unter anderem zu einer Senkung des Testosteronspiegels (Studie), ist aber in geregelten Mengen auch überlebensnotwendig.

Sich selbst weniger Stress zu machen, ist leichter gesagt als getan. Ein interessanter Weg schnell und effektiv Stress zu verringern, ist die Steuerung über die Körpersprache. Eine Havard-Studie zeigt einen Zusammenhang zwischen Testosteron, Cortisol und einer positiven Körpersprache.

Testosteron und endokrine Disruptoren.

Endokrine Disruptoren, ich habe mich hier der Definition auf Wikipedia bedient, sind Stoffe, die durch Veränderung des Hormonsystems die Gesundheit schädigen können.

Wir sind in unserer heutigen Gesellschaft mehr Chemikalien ausgesetzt, als je zuvor. Der Großteil diese Substanzen ist relativ harmlos, einige schädigen aber nachweislich unsere hormonelle Gesundheit:

  • Bisphenol A: enthalten in sehr vielen Kunststoffen (Studie, Studie, Studie)
  • Parabene: enthalten in Kosmetika, Zahnpasten, Sonnencremes (Studie)
  • Phtalate: enthalten als Weichmacher in Kunststoffen (Studie)

Wie bereits erwähnt, sind wir umgeben von endokrinen Disruptoren und somit ist es auch kaum möglich dies komplett zu meiden. Verwende Körperpflegeprodukte ohne hormonell wirksame Substanzen (App-Empfehlung: Toxfox). Benutze Aufbewahrungs- und Kochutensilien aus Holz, Keramik oder Glas anstelle von Kunststoff.

Testosteron und Sex.

Selbsterklärend. Sex ist gesund, macht Spaß und ja, erhöht den Testosteronspiegel. (Studie)

Kurz gesagt – habe Sex und zwar Sex mit einer Frau und nicht mit deiner Hand (für viel vielleicht noch leichter gesagt als getan, aber darauf kommen wir noch zurück).

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Frauen Lieben Anders

Ich hab nachgedacht, gründlich nachgedacht. Nämlich darüber, welche Thematik idealerweise meinen ersten Beitrag der Kategorie „Frauen“ zu Grunde liegen sollte. Diese jene, so hab ich mir das selbst zum Ziel gesetzt, soll so essentiell und grundlegend sein, dass sich alleine aus diesem Beitrag viel, wenn nicht sogar der Großteil meines Frauen-Verständnis begründen lässt. Darum kann es eigentlich nur ein Thema geben, das als Fundament zu einem tieferen Verständnis der Mann/Frau-Beziehung führen kann. Die Erörterung des Liebesbegriffs aus femininer und maskuliner Perspektive.

Frauen lieben opportunistisch.

Um diese Tatsache zu erklären, benötigen wir zuallererst ein Verständnis der hypergamen Natur der Frau. Und dazu definieren wir zuerst den Begriff der Hypergamie. Hypergamie setzt sich nach dem ursprünglichen Wortverständnis aus dem griechischen Worten „hyper“ für „über“ und „gamos“ für „Ehe“ zusammen und bezeichnet somit ein Hochheiraten im sozialen Gefüge. Die Verwendung im strikten Rahmen der Ehe wird aber dem Begriff nicht gerecht, wirkt er doch erklärend für einen großen Teil der femininen sexuellen Strategie.

Im Grunde ist die weibliche Hypergamie ein nahezu binärer Ansatz. Entweder eine Frau hält dich für unterlegen oder überlegen. Es gibt keinen Graubereich – schwarz/weiß, oder 0 und 1, um bei unserer Analogie zu bleiben. Männer der ersteren Kategorie sind für eine Frau sexuell unsichtbar, nur wenn eine Frau einen Mann sozusagen für Gut befindet, erlangt er in ihre Augen sexuelle Relevanz.

Frauen wollen Männer, die eine maskuline Aura umströmt, Männer zu denen sie aufsehen können, die ein Fels in ihrer emotionalen Brandung sind. Wenn ein Mann einer Frau erfolgreich seinen hohen, bzw. höheren Status vermittelt, fühlt sie sich zu ihm hingezogen. As easy as that. Wie gesagt, wird dieses Phänomen Hypergamie genannt. Darin liegt auch die Erklärung, warum Frauen auf gewisse Dinge positiv reagieren – und zwar Dinge, die einen hohen Status vermitteln (Führungsqualität, Selbstvertrauen, Fitness, Reichtum, Soziales Standing, …).

Hypergamie manifestiert sich auf viele verschiedene Arten. Das plakativste Beispiel ist wohl die Frau, die sich einen reichen Mann angelt und auf dessen Geld aus ist. In einer weniger ausbeuterischen Mann/Frau-Beziehung, existiert nichts desto trotz eine hypergame Essenz. Sei das entscheidende Kriterium nun das männliche Selbstvertrauen, emotionale Stabilität, oder die maskuline Führung – egal welcher Punkt es auch ist, der die Frau beeindruckt, sie strebt nach einem Mann zu dem sie aufblicken kann.

Verbinden wir das Prinzip der Hypergamie mit dem Grundsatz der opportunistischen Liebe. Wie bereits erwähnt, suchen Frauen einen Partner, dessen Status über ihrem eigenen liegt. Dadurch werden Frauen, deren hypergamer Charakter sehr ausgeprägt ist, betrügen, sobald ein Mann mit höherem Status, als der des eigenen Partners, verfügbar ist. Sollte ein solcher Mann auch noch bereit sein sich zu binden, wird die Frau ihren, in ihren Augen, minderen Partner verlassen.

Hypergamie, die nicht durch eine präsente Familie mit starker Vaterfigur, eine konservative Erziehung und einen angemessenen sozialen Umgang im Zaum gehalten wird, führt zu einem extrem opportunistischen und illoyalen Charakter. In Kulturkreisen, in denen traditionelle Werte als erstrebenswert betrachtet werden, sind somit auch loyalere, femininere Frauen zu  finden, die nicht mit dem andauernden Credo des Mannes als Mittel zum Zweck ihr Leben bestreiten.

Während der Grad der Hypergamie von Frau zu Frau variiert und, wie gesagt, stark geprägt von ihrer sozialen Konditionierung ist, gibt es keine Frau, die komplett befreit vom hypergamen Prinzip ist. Dazu ist zu sagen, dass erfahrene Frauen, also Frauen, die bereits mit vielen Männern verkehrt haben, aufgrund des Grundsatz der Hypergamie, ihre Fähigkeit verlieren, zukünftig erfüllende Beziehungen zu führen. Kurz gesagt – je erfahrener eine Frau, desto schlechter ihre beziehungstechnische Aussicht.

Zu guter Letzt, werfen wir noch einen Blick auf die Mechanismen und das Warum.

Wie eigentlich so gut wie bei unserem ganzen Verhalten, liegt auch hier die Wurzel in unserem biologischen Erbe. Ein Mann, der sich bedingungslos verlieben kann, ist aus evolutionärer Sicht eine wichtige Variable. Frauen gehen mit einer Schwangerschaft ein enormes Risiko ein, heutzutage natürlich weniger denn je, aber nichts desto trotz. Deswegen ist es essentiell wichtig, dass ein Mann einen Bindungsmechanismus besitzt, der es der Frau ermöglicht, den Schutz und die Ressourcen des Mannes zur Verfügung gestellt zu bekommen, um den besten Ausblick für sie und ihre Nachkommen zu sichern. (Übrigens, Anziehung auf Frauen auszuüben, funktioniert genau nach diesem Prinzip. Frauen fühlen sich durch Merkmale, angezogen, die auf einen Mann hinweisen, der a) über gute Gene verfügt und b) in der Lage ist, das Leben der Frau und ihrer Nachkommen zu schützen.) Frauen verhalten sich also so wie sie es tun, weil sie primär die besten Gene aus dem Genpool für ihre eigenen Nachkomme sichern wollen. Idealerweise schafft es die Frau, sowohl die besten Gene, als auch die nötige Bindung zu sichern. Nun kann es passieren, dass dies nicht der Fall ist, oder der grundsätzlich beste Kandidat seinem Auftrag nicht mehr nachkommen kann und es deswegen, aus Sicht der Frau, perfekt Sinn macht, mit den Möglichkeiten ausgestattet zu sien, möglichst schnell auf einen neuen Mann zur Sicherung ihres biologischen Fortbestandes einzugehen.

Fazit

Frauen, deren hypergame Natur in Grenzen gehalten wurde und schwach ausgeprägt ist, sind die beste Wahl um eine Familie zu gründen und Nachwuchs zu zeugen (sollte dies des Mannes Ziel sein). Materialismus und Promiskuität, sind Hypergamie indizierende Verhaltensweisen und sollten somit bei der Partnerwahl, je nach Ziel, in Betracht gezogen werden.

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Style-Guide für Männer

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Ein Mann muss danach streben sich ständig zu verbessern – eine der Qualitäten, die das Mannsein ausmachen. Daher gefällt mir dieses Zitat von Oscar Wilde besonders gut – kurz, prägnant, aber die Essenz erfassend. Wir werden uns in diesem Beitrag erst mal um das Aussehen kümmern, eine Kategorie, so scheint es, die zwar wesentlichen Einfluss auf den ersten Eindruck ausübt, jedoch vielen Männern große Schwierigkeiten bereitet.

Oft heißt es, Leute die Andere aufgrund des Äußeren beurteilen, seien hohl, oder man hört „auf die inneren Werte kommt es an.“ Nun, die Realität ist, wir, nämlich wir alle, schauen, um uns einen ersten Eindruck einer Person zu machen, zuerst aufs offensichtliche – das Äußere. Eigentlich nur logisch, das Innere wird sich erst über längere Zeit erkennbar zeigen, vielleicht auch im Verborgenen bleiben. Äußerlichkeiten sind augenscheinlich.

Ich falle gleich mit der Tür ins Haus – der mit Abstand wichtigste Faktor, um mit einem Outfit einen positiven Eindruck zu hinterlassen, ist der Sitz. Hemd, Hose, Blazer, was auch immer, sollten sitzen und zwar gut und relativ anliegend. Egal wie toll, edel und gut verarbeitet ein Kleidungsstück ist, flattert es, oder sitzt es wie ein Sack ohne Form und Kontur, wird es schlecht oder schlampig aussehen. Somit ist der allererste Schritt, seine Größe und jene Marken, deren Schnitt einem gut passt, zu finden. (ohne Werbung zu machen, sind für größere, eher schlanke Menschen wie mich z.B. Calvin Klein, Massimo Dutti, Suitsupply Brands to go)

Haben wir unsere Größe und den passenden Schnitt gefunden, geht es darum festzulegen, welche Essentials der Mann von heute in seiner Gaderobe haben sollte. Essentials, im Sinne von grundlegende Kleidungsstücke, die wirklich jeder Mann haben sollte, Raum für Individualität oder Extravaganz bleibt natürlich darüber hinaus noch immer.

Schuhe

Schuhen werden oft unterschätzt, aber ich bin fest der Meinung ein Schuh kann ein gutes Outfit zu einem tollen machen, es aber auch zerstören. (Gürtel und Schuhe müssen farblich abgestimmt sein) Daher gibt es 3 Kategorien Schuhe die jeder Mann besitzen sollte.

Anzug-Schuhe


Jeder Mann sollte auf alle Fälle einen guten schwarzen Anzug-Schuh besitzen. Wichtig – hier sind nicht unbedingt große Experimente gefragt. Ein schlanker Oxford  erfüllt mehr als seinen Zweck und ist ein Must-Have für die Abendgarderobe eines jeden Mannes.

Persönlich bin ich ein absoluter Fan von braunen Schuhen, die etwas gewagtere Variante des Anzug-Schuhs wären hierbei Brogues.

Stiefel


Ebenfalls sehr universell einsetzbar sind gute Stiefel. Auch hier finde ich klassisch, schlicht sehr gut. Chelsea Boots sind eine gute Wahl.

Freizeit-Schuhe


Gut fährt man sicher mit Mokassins im Yacht-Style. Ist man sportlich unterwegs, spricht auch wenig dagegen, sportliche Schuhe zu wählen.

Bitte keine Stefan Petzner Gedächtnis-Sneaker, oder rote Schuhe. Auch hier ist weniger oft mehr. Ein sportlicher Schnürer oder schlichter Sneaker erfüllen ihren Zweck. Hier darf man sich aber auch schon etwas ausgefallenere Varianten zutrauen. Mir persönlich gefallen z.B. Yeezys.

Jeans

Im Prinzip gibt es hier wenig zu sagen. Jeans sind wiederum universell einsetzbar und man(n) sollte zumindest eine dunkelblaue (wenig bis keine Verwaschungen), eine hellere (hier kann man ruhig etwas legerer unterwegs sein) und eine schwarze Jeans besitzen, um verschiedene Kombinationen zu ermöglichen und etwas Variation hineinzubringen. Vermeide auf alle Fälle Jeans im Bootcut-Stil, Slim-Fit oder Straight-Fit sind die besten Schnitte, je nach Körperbau.

Chinos

Persönlich sind mir Stoffhosen lieber als Jeans. Sie bieten einen größeren Tragekomfort und sehen gleichzeitig edel aus. Chinos gibt es natürlich in unzähligen Farben. Persönlich trage ich gerne blaue Hemden und eher dunkle Chinos.

Shorts

Außer beim Sport, im Freibad, am Strand, oder im Hochsommer, haben Shorts in deinem Repertoire nicht viel verloren. Du bist ein erwachsener Mann, Shorts sind nur selten angemessen.

T-Shirts

Schwarz, Grau, Weiß und Blau. T-Shirts in diesen Farben sollte jeder Mann sein Eigentum nennen können. Auch hier bin ich ein Fan von Minimalismus, vermeide große Logos oder Prints.

Hemden

Hier ist der Sitz ebenfalls extrem wichtig und Slim-Fit für viele Männer wohl eine gute Wahl. Generell ist noch zwischen Business-Hemd (ohne Brusttasche) und Casual-Hemd zu unterscheiden. Besitze auf jedenfall ein blaues und ein weißes Hemd. Kurzarm-Hemden haben in deiner Garderobe keinen Platz, man kann Langarm-Hemden ebenso aufkrempeln und sie sehen gleichzeitig edler und eleganter aus.

Polos

Wie bei Hemden ist hier die Passform schon die halbe Miete. Durch Polos lässt sich auch die Kreativität und Individualität ausdrücken. Man kann hier experimentierfreudiger vorgehen und auch mal helle Farben oder einen abgesetzten Kragen riskieren.

Anzüge

Dunkel-Grau, Grau und Blau sind die Richtfarben. Bei Anzügen gibt es sehr viele Feinheiten und eventuell schreib ich in Zukunft einen Beitrag, der diese näher beleuchtet. Lass dich beraten, jeder Mann braucht den einen perfekten Anzug und das erreichst du am Besten mit einem Gang zum Herrenausstatter mit geschultem Personal.

Jackets

Auch das ist ein riesiges Thema, das ich jetzt nur kurz anschneide. Peacoat, Mantel, Blazer, Parka, Blouson, … Die Möglichkeiten sind riesig, ich bin kein Fan von Jeans-Jacken, allerdings gibt es auch hier gut passende Beispiele. Die klassische Lederjacke kann natürlich auch immer getragen werden.

 

P.S.: Schuhe und Gürtel müssen zusammenpassen und die Kleidung gut sitzen. Allein diese zwei Grundsätze werden dich besser aussehen lassen. Hab keine Angst davor, der bestgekleidete Mann im Raum zu sein.

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Trump – Meister der Selbstverteidigung

Donald Trump – 45. US-Präsident, oder doch nicht? Ungereimtheiten soll es gegeben haben bei der Auszählung. Droht den USA gar ein Österreich-Szenario?

Aber beginnen wir chronologisch. Man kann von Trump halten was man will, und beileibe ja, der Mann bietet genug Angriffsflächen. Doch bei all den hochkochenden Emotionen und dem Schaum vorm Mund, den man förmlich durch den Bildschirm hindurch bei so manchem Journalisten spüren kann, muss man dem Mann eines lassen – er ist die Souveränität in Person. Zumindest dies eine Qualität, macht ihm zu einem guten Rollenbild für uns Männer.

Niemand muss ihn mögen, oder seine Ansichten gut finden. Aber wir können von ihm lernen und eine durchaus wichtige Lektion noch dazu. Denn die Fähigkeit schwierige Situationen zu meistern und auch in Drucksituationen, oder in Situationen der Konfrontation die Oberhand zu behalten, sollte eine essentielle Waffe im Arsenal eines jeden Mannes sein.

Eins der wichtigsten, wenn nicht sogar das wichtigste Gut eines Mannes ist sein Status. Diesen gilt es zu verteidigen.

Mir kam der Gedanke zu diesem Beitrag, beim Lesen eines Die Presse Artikels.

Wie bereits zu Beginn erwähnt, hat Donald Trump die US-Wahl gegen Hillary Clinton für sich entschieden. Soweit so gut, wären da nicht eben jene Gerüchte über Ungereimtheiten bei der Auszählung in einzelnen Bundesstaaten aufgekommen.

Ein gefundenes Fressen für die Medien.

Dann passiert etwas Überraschendes am heutigen Tag. Trump meldet sich zu Wort. Er zweifelt die Korrektheit der Wahl nun ebenso an. Wäre alles korrekt abgelaufen, hätte er eben diese noch souveräner gewonnen. Abermals erntet der „ach so dumme“ Trump Spott und Häme. Aber wieso tut er das?

Nun, weil es ein mehr als genialer Schachzug war. Trump wird weiter twittern, beinhart und direkt. Weil dieser „dumme, dumme Mensch“ die Medien der Jetztzeit versteht. Er versteht wie Menschen funktionieren und weiß diese Tatsache exakt für sich zu nutzen.

Durch diese Gegenoffensive, nimmt er den Gerüchten nämlich nicht nur den Wind aus dem Segel, sondern wendet den einstigen Vorwurf auch noch geschickt so, dass man glauben könnte, er, Trump, sei derjenige, der hier durch ein unlauteres Vorgehen geschädigt wurde. Diese Taktik hätten hier wohl nicht viele angewandt – ein wahrer Meister der Selbstverteidigung (ich plane noch einen Beitrag, indem auf mehrere Techniken eingegangen wird, doch heute ist es schon spät).

Abschließend sei noch jenen, die sich über die intellektuelle Ausstattung anderer hermachen, gesagt – wer so ein Verhalten notwendig hat, ist wohl oft selbst nicht der hellste Stern am Firmament.

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Der Untergang des Mannes

Feminismus hat, so wird zumindest argumentiert und behauptet, einen noblen Grundsatz – Chancengleichheit. Eine Gleichheit der Chancen ist nicht nur wünschenswert, sondern sollte vielmehr fest verankert sein in den Werten einer modernen Gesellschaft.

Warum also diese polemische Überschrift? Bin ich ein Sexist? Ja hasse ich etwa gar Frauen?

Mitnichten. Ich verabscheue allerdings den Weg, den der Feminismus mit zügigen Schritten beschreitet, die zwanghafte Gleichmachung, aber noch viel mehr das negative männliche Rollenbild, dass heranwachsenden Jungen dadurch vermittelt und eingetrichtert wird.

Kein Mensch sollte schlecht behandelt, unterdrückt oder bedroht werden. Aber das sind keine feministischen Denkweisen, sondern eine humanisitische. Ich bin Humanist und Anti-Feminist und aufgrund der ideologischen Radikalität und Unsachlichkeit, die der moderne Feminismus zur Schau trägt, passt das auch bestens unter einen Hut.

Entgegen der immer öfter als gültig angesehenen feministischen These, wonach Frauen und Männer gleich seien, zeigen uns simple, empirisch überprüfbare, biologische Fakten, dass dies nicht der Fall ist, ja gar nicht der Fall sein kann. Dies wiederum, ist absolut nicht als wertend zu verstehen. Beide Geschlechter besitzen Fähigkeiten, die dem des anderen Geschlechts überlegen sind und umgekehrt.

Maskuline Qualitäten werden in unserer Kultur entweder verteufelt, schlecht oder sogar lächerlich gemacht. Wer in letzter Zeit einen Disney-Film oder Hollywood-Film gesehen hat, weiß wovon ich spreche. Der Mann ist darin meist der dümmliche Idiot, der mit viel Glück am Ende vielleicht doch seinen Traumfrau bekommt.

Das weiblich dominiertes Schulsystem tut sein übriges. Die für Jungen nicht ungewöhnliche Aufgewecktheit und explorative Natur, aus der sich mit richtiger Förderungen maskuline Werte wie Stärke, Zielstrebigkeit und Unabhängigkeit entwickeln, werden meist als bestenfalls störend abgetan, schlimmstenfalls medikamentös unterbunden.

Male:female ratios in child and adolescent ADHD (n=1,478) by European country

Das Verhältnis an männlichen und weiblichen Kindern unter Behandlung wegen eines Aufmerksamkeitsdefizitsyndroms.

Kein Wunder also, dass mehr junge Männer an einer Identitätskrise leiden als je zuvor. Doch nicht nur das, auch Frauen sind derweilen unglücklicher denn je, erfolgreiche Beziehungen eine Seltenheit. Mit dieser zwanghaften Gleichmachung der Geschlechter, oft sogar mündend in einem aufs Podest Stellen der Frauen, wandeln viele Männer aus Mangel an Wissen (woher auch – Vorbilder sind rar gesät) quasi wie auf rohen Eiern. Dieses unmännliche Verhalten führt oft dazu, dass Frauen mehr in die Männer Rolle gedrängt werden, als ihnen selber lieb ist.

Grundsätzlich beruhen viele, um nicht zu sagen fast alle, meiner Ansichten und Thesen, die sich für mich bewährt haben, auf dem Grundsatz der Ungleichheit der Geschlechter und – um den Ansatz weg vom Thema Mann und Frau zu bringen – auf einem rational, kritischen Verständnis, Dinge zu hinterfragen und möglichst logisch und evidenzbasiert vorzugehen.

Somit soll dieser Blog eine Hilfestellung, wohl vor allem für jüngere Männer (auch ältere Semester sind natürlich willkommen) sein, um den Weg des Mannwerdens mit Anleitung, Begleitung und Unterstützung zu beschreiten. Kurz – um eine positive maskuline Identität zu erlangen. Der Schlüssel zu einem erfüllten Leben.

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